1982

Es beginnt alles recht bescheiden, als der Kältefachmann Peter Zaugg beschliesst, sich selbständig zu machen und sich auf den Wärmepumpensektor zu konzentrieren. Der Firmenstandort, welcher sich in Oftringen, in der Nähe des Striegels (Hausberg) befindet, ist gleichzeitig Namensgeber der Firma. Da Peters Vater vor seinem Tod bereits Fahrräder unter der Eigenmarke Striega verkaufte, wird der Name entsprechend übernommen und mit der Bezeichnung Therm ergänzt. Im ersten Halbjahr verkauft Peter Zaugg die ersten zwei Luft-/Wasser-Wärmepumpen.

1983

Bereits im zweiten Geschäftsjahr verkauft Peter Zaugg, neben seinen Service- Tätigkeiten an Fremdanlagen, insgesamt 20 Luft-/Wasser-Wärmepumpen.

1984

Peter Zaugg beschliesst, sein Wissen weiterzugeben und bildet den ersten Kältemonteur-Lehrling aus.

1985

Die erste nicht Luft-Wasser Wärmepumpe wird entwickelt und verkauft. Eine Flusswasser-Wärmepumpe wird erfolgreich installiert. Fortan werden neben dem Kerngeschäft (Luft-Wasser Split) nun auch vermehrt Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen gebaut.

1989

Nach sechs erfolgreichen Geschäftsjahren entschliesst sich Peter Zaugg neben dem Innenteil, auch den Verdampfer selber zu produzieren. Der Wärmepumpenverkauf nähert sich erstmals, seit der Gründung 1982, der 100 Stk. pro Jahr Marke. Peters Bruder, Ueli Zaugg tritt nach erfolgreich bestandener Ausbildung als Kältezeichner in das Unternehmen ein. Im gleichen Jahr gelingt den Brüdern mit einer analogen Abtausteuerung ein wichtiger Schritt. So entsteht die 2. Generation der Striega-Abtauung.

1991

Die Qualität der Striega-Therm Wärmepumpen ist längst über die Region hinaus bekannt. Nun werden vermehrt auch grössere Objekte realisiert und das Sortiment weiter ausgebaut. So werden zum Beispiel Split-Wärmepumpen bis 200 kW hergestellt und verkauft.

1993

Obwohl die Striega-Therm für ihre optimale Abtauung mit Spitzenwerten bekannt ist, tüfteln die beiden Brüder weiter. Eine elektronische Steuerung liefert die Basis für die 3. Generation der Striega-Abtauung.

1995

Im Wärmepumpen-Testzentrum (damals noch in Töss) werden insgesamt 17 Wärmepumpen geprüft. Die Striega-Therm AG schneidet mit Abstand am besten ab und stellt ihre Mitbewerber mit fast 8% höheren COP Werten in den Schatten. Dies vor allem dank der noch heute bewährten Striega-Abtautechnik.

1997

Der Wärmepumpenmarkt in der Schweiz boomt und es werden erstmals in der Geschichte der Striega-Therm fast 130 Wärmepumpen gebaut und verkauft.

1998

In der Wärmepumpentechnik ermöglichen neue Verdichter bessere Werte. So entscheidet man sich von den bis dahin eingesetzten Maneurop Verdichtern auf den Hersteller Bristol zu wechseln.

2003

Peter Zaugg verkauft die Striega Therm AG an Gilbert Lüscher, welcher auch die Geschäftsführung übernimmt. Das Lager sowie die Produktion wird mit dem Standort Uerkheim erweitert. Im selben Jahr werden diverse technische Änderungen umgesetzt. Ein neuer Ventilator und der Wechsel von der Heissgas auf die Umkehrabtauung bringen die gewünschten Verbesserungen. Am 12.9.2003 wird die Striega-Therm AG mit dem Gütesiegel des WPZ Töss ausgezeichnet.

2005

Werner Siegrist wird gleichmässiger Teilhaber und übernimmt die technische Leitung.

Die erste nicht elektrische Ventilator-Ringheizung wird installiert und wird zugleich erfolgreich in die Serienproduktion übernommen.

2006

Immer mehr auch grössere Firmen drängen in den Wärmepumpenmarkt. Die Striega Therm entscheidet sich gegen die Quantität und setzt weiter auf Qualität und somit Langlebigkeit.

2007

Zusammen mit der Firma Elesta bringt die Striega-Therm AG die letzte Generation der Striega-Abtauung auf den Markt.

2008

Ein gigantischer Ölpreisanstieg verhilft den Wärmepumpen zu einem historischen Boom. Die Lager sind leer und die meisten Firmen kommen an ihre Kapazitätsgrenzen.

2010

Gilbert Lüscher und Werner Siegrist verkaufen ihre Anteile an Ruedi Siegrist, welcher fortan als Verwaltungsratspräsident fungiert. Als Geschäftsführer übergibt er die operative Führung an Markus Uhlmann.

2011

Immer mehr sieht man sich in Konkurrenz mit günstigeren Produkten aus dem Ausland. Um auf den immer selteneren Produktionsstandort "Schweiz" aufmerksam zu machen, entsteht ein neues Erscheinungsbild. Das heutige Striega-Therm Firmenlogo ist geboren.

2012

Die Striega-Therm AG feiert ihr 30 jähriges Firmenjubiläum.

2013

Nach über 3 Jahren an der Firmenspitze verlässt Markus Uhlmann die Striega-Therm AG, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Ruedi Siegrist übergibt die Geschäftsführung an Reto Studer, der seit dem das Unternehmen führt.

 

2015

geisshubel-def

Die Striega-Therm AG erweitert ihr Sortiment mit dem neuen Verdampfermodell "Geisshubel". Die Kunden können neu zwischen  2  unterschiedlichen Aussengeräten in über 200 Farben wählen. Im gleichen Jahr beteiligt sich der Geschäftsführer Reto Studer an der Striega-Therm AG.

 

2016

2016Mit dem online Konfigurator www.meinewp.ch geht das Unternehmen einen neuen Schritt. Nachdem es seit 1982 auf die individuellen Kundenwünsche eingeht, stehen den Kunden ab sofort verschiedene kreative Designs zu Auswahl. Neben einer Vielzahl von Farben und Folien finden Kunden auch bei spezielleren Wünschen anklang. So konnten ein „Stein-Korb“ sowie eine "Holz-Schitterbieg" realisiert werden.